Auswahl pro BRIDGE-Bereich
Gehe durch die sechs Bereiche unten. Wähle in jedem Bereich bis zu fünf Werte, die dir aktuell wichtig sind. Insgesamt höchstens 30. Lass dich von den Reflectionsfragen leiten.
Max. 5 Werte je BereichBevor du deine Vision formst, lernst du dich neu kennen. In fünf Übungen erfasst du dein inneres Panorama: Werte, Bedürfnisse, Muster, Lebensnetz und innere Ressourcen verbinden sich zu einer ganzheitlichen Sicht. Du gewinnst ein klareres Bild davon, wer du bist — und von dort aus kannst du bewusst gestalten, wie du leben willst. Jede Übung mündet in einem persönlichen Canva: der Essenz, mit der du weiterarbeitest.
Welche Werte tragen dich heute — und welche möchtest du stärker leben?
Werte sind die innere Kompassnadel. Sie zeigen, wofür du stehst — und woran du erkennst, ob du ein Leben führst, das sich nach dir anfühlt. In dieser Übung wählst du aus den sechs BRIDGE-Bereichen deine Werte, hierarchisierst sie und destillierst deine Top 5. Am Ende übersetzt du den wichtigsten Wert in ein konkretes Ziel.
Gehe durch die sechs Bereiche unten. Wähle in jedem Bereich bis zu fünf Werte, die dir aktuell wichtig sind. Insgesamt höchstens 30. Lass dich von den Reflectionsfragen leiten.
Max. 5 Werte je BereichVergleiche deine ausgewählten Werte je Bereich paarweise. Am Ende hast du pro Bereich eine klare Reihenfolge.
1. Schritt · erster Vergleich
Endergebnis · Hierarchie
Links: Erster Vergleich Wert 1 ↔ Wert 2 — beim wichtigeren Wert einen Strich. Rechts: Alle Werte verbunden, Striche gezählt — die Anzahl Striche ergibt deine Hierarchie (Nr. 1 = wichtigster Wert).
Nimm die Top 2 aus allen sechs Bereichen — also 12 Werte. Lege sie nebeneinander. Welche fünf sprechen dich am stärksten an, wenn du an dein nächstes Lebenskapitel denkst?
Bringe deine fünf Werte in eine Reihenfolge von 1 bis 5. Trage sie ins Canva ein — in die fünf Kreise oben und in die Hierarchie-Tabelle.
→ Übertragung ins Canva 1Beantworte für jeden deiner zwei Werte drei Fragen: Warum ist er mir wichtig? Was tue ich bereits, das ihn widerspiegelt? Was sollte ich verstärkt tun oder lassen, um ihn besser zu leben?
→ Übertragung ins Canva 1Lass dich von den Reflectionsfragen leiten und markiere bis zu fünf Werte je Bereich, die dir aktuell wichtig sind.
Reflectionsfragen
Werte · markiere bis zu 5
Reflectionsfragen
Werte · markiere bis zu 5
Reflectionsfragen
Werte · markiere bis zu 5
Reflectionsfragen
Werte · markiere bis zu 5
Reflectionsfragen
Werte · markiere bis zu 5
Reflectionsfragen
Werte · markiere bis zu 5
Canva · Hierarchie
Die Anzahl der Striche verrät dir am Ende, wie wichtig sie dir im Vergleich zueinander sind. Danach die Wertehierarchie im farbigen Punkt 1–5 aufschreiben.
Halte hier die Essenz fest — deine Top 5, deine Reflection, dein erstes wertebasiertes Ziel. Dieses Canva ist die Brücke zur Vision.
Was mich trägt — und was ich stärker leben möchte.
| # | Wert | Lebe ich schon gut | Möchte ich mehr leben |
|---|---|---|---|
| 1 | _____________________________ | ||
| 2 | _____________________________ | ||
| 3 | _____________________________ | ||
| 4 | _____________________________ | ||
| 5 | _____________________________ |
Warum ist er mir wichtig und was beinhaltet er für mich?
Was tue ich bereits, das diesen Wert widerspiegelt?
Womit sollte ich aufhören oder was verstärkt tun, um meinen Wert besser zu leben?
Warum ist er mir wichtig und was beinhaltet er für mich?
Was tue ich bereits, das diesen Wert widerspiegelt?
Womit sollte ich aufhören oder was verstärkt tun, um meinen Wert besser zu leben?
Welche Bedürfnisse füllen dich heute — und welche möchtest du bewusst nachschenken?
Deine Bedürfnisse sind wie Gläser in der Bar deines Lebens. Einige sind reich gefüllt und schenken dir Kraft, andere stehen halbleer oder verstauben längst leergetrunken. Diese Übung lädt dich ein, die Bar neu zu bestücken und dich zu fragen: Welche Gläser willst du bewusst füllen, damit dein Leben nährend, lebendig und im Gleichgewicht bleibt?
Fülle für jedes der sechs BRIDGE-Felder die fünf Gläser mit zwei Farben. Beantworte als Hilfestellung die Reflectionsfragen und achte auf deine spontanen Gedanken oder Gefühle.
Wähle die drei wichtigsten Bedürfnisse, bei denen die Lücke zwischen Realität und Wunsch am grössten ist, und übertrage sie auf das Canva.
Lass dich von den Reflectionsfragen leiten und fülle für jeden Bereich die fünf Gläser. Die Gläser repräsentieren die fünf Schlüsselbedürfnisse jedes Feldes.
Fülle für jedes Glas zwei Farben: Gelb (Wirklichkeit) und Orange (Wunsch).
Übertrage hier deine drei wichtigsten Bedürfnisse, ihre Entwicklungsfelder und deinen ersten Schritt für die nächste Woche.
Was mich nährt — und wo ich neu nachschenken möchte.
Glas 1
Glas 2
Glas 3
Wo trägt dich dein Lebensnetz — und wo dürfen neue Verbindungen knüpfen?
Stell dir vor, dein Leben ist ein Netz, das dich trägt wie ein unsichtbares Gewebe. Einige Fäden sind kräftig und straff gespannt, sie geben dir Halt und Stabilität. Andere sind brüchig oder fehlen ganz — dort wird das Netz durchlässig. Diese Übung macht dein Lebensnetz sichtbar: Wo bist du sicher eingebettet, wo drohen Lücken, und wo lohnt es sich, neue Verbindungen zu knüpfen?
Trage in jedes der zwölf Felder eine Zahl von 1 bis 10 ein, je nach deiner aktuellen Zufriedenheit. Die Felder sind nach den sechs BRIDGE-Bereichen farblich gruppiert.
Klick auf das Glas oder gib eine Zahl einDein Netz baut sich live auf: Jeder Punkt markiert deine Bewertung im jeweiligen Feld. Die verbundenen Punkte zeigen dein persönliches Netz als Momentaufnahme.
→ wird automatisch ins Canva 3 übernommenDrucke dein Canva 3 aus und nimm dir Zeit, deinem Netz zuzuhören. Beantworte handschriftlich die vier Fragen — sie helfen dir, die Form deines Netzes in Worte zu übersetzen:
Vergib für jedes Feld eine Zahl von 1 (sehr unzufrieden) bis 10 (rundum zufrieden). Das Netz auf der linken Seite passt sich automatisch an.
Dein persönliches Netz
Dein persönliches Netz als Momentaufnahme — bereit für die Reflection und die nächsten 14 Tage.
Wo trägt mich das Netz — und wo möchte ich neue Verbindungen knüpfen?
Was zeigt mir mein Lebensnetz über meine aktuelle Lebensphase?
Wo erkenne ich ein Muster, das sich durch mehrere Lebensbereiche zieht?
Welche Spannungen oder Gegensätze werden sichtbar?
Welche Geschichte erzählt mein Lebensnetz über mich?
Planungszone deiner Gefühle — eine neue Karte für die zweite Lebenshälfte.
In der Lebensmitte sind viele Strassen bereits gebaut. Doch die spannendsten Wege liegen oft dort, wo du sie noch nicht beschritten hast. Diese Übung lädt dich ein, deine innere Stadtkarte neu zu zeichnen — und mutige Verbindungen zwischen den Gefühlen zu schaffen, die dir wichtig sind.
Gehe die sechs BRIDGE-Felder durch. Markiere pro Feld die drei Gefühle mit der stärksten Resonanz.
max. 3 Chips pro FeldSetze pro Gefühl ein Symbol: = gleichbleibend · ↑ häufiger erleben · ↓ reduzieren.
spürst du eine Bewegung?Weise jedem Gefühl einen Stadtteil zu. Der Stadtteil wird zum sinnbildlichen Ort, an dem dieses Gefühl in deinem Leben wohnt.
→ wird automatisch ins Canva 4 übernommenDrucke dein Canva 4 aus, ziehe handschriftlich Wege zwischen den Orten und beantworte die drei Fragen zur Stadtplanung:
Lies die Reflectionsfragen, wähle pro Feld bis zu drei Gefühle und setze für jedes einen Veränderungswunsch (= / ↑ / ↓) sowie einen Stadtteil.
Reflectionsfragen
Gefühle — wähle drei mit der stärksten Resonanz
Reflectionsfragen
Gefühle — wähle drei mit der stärksten Resonanz
Reflectionsfragen
Gefühle — wähle drei mit der stärksten Resonanz
Reflectionsfragen
Gefühle — wähle drei mit der stärksten Resonanz
Reflectionsfragen
Gefühle — wähle drei mit der stärksten Resonanz
Reflectionsfragen
Gefühle — wähle drei mit der stärksten Resonanz
Sobald du Gefühle einem Stadtteil zuordnest, erscheinen sie hier — und gleichzeitig auf deinem druckbaren Canva 4. Die farbige Linie zeigt das BRIDGE-Feld, aus dem das Gefühl stammt.
Klarheit, Selbstvertrauen und innere Orientierung — der Ort, der dir den Weg zeigt.
Herzstück der Begegnung — Vertrauen, Verbundenheit, Zugehörigkeit, lebendige Gemeinschaft.
Raum der Ruhe und Balance — Gelassenheit, Dankbarkeit, Wohlbefinden, Genuss.
Bühne der Seele — Kreativität, Inspiration, Authentizität, Stolz auf das Geschaffene.
Ort der Wirksamkeit — Erfolgserlebnisse, Tatendrang, aber auch Druck und Verantwortung.
Geborgenheit und Intimität — Zufriedenheit, Wärme, Loyalität, Ruhe.
Ort des Aufbruchs — Motivation, Sinnhaftigkeit, Neugier, Abschied und neue Wege.
Quartier der Zukunft — Neugier, Lernfreude, Inspiration, Stolz auf Fortschritt.
Übergangsort zwischen Alt und Neu — Unsicherheit, Mut und die Hoffnung auf Veränderung.
Ort der Verletzlichkeit — wo Zweifel und Scham wohnen, aber auch Heilung wachsen kann.
Symbol der Begrenzung — Scham, Einsamkeit, Stagnation, Selbstzweifel.
Deine Stadtkarte zum Ausdrucken: ziehe handschriftlich Wege zwischen den Orten und beantworte die drei Fragen zur persönlichen Stadtplanung.
Welche Wege verbinden meine Gefühle? Wo halte ich mich auf — und wo will ich öfter hin?
Klarheit · Selbstvertrauen · Orientierung
Vertrauen · Verbundenheit · Zugehörigkeit
Gelassenheit · Dankbarkeit · Wohlbefinden
Kreativität · Inspiration · Authentizität
Wirksamkeit · Tatendrang · Druck
Geborgenheit · Wärme · Loyalität
Aufbruch · Motivation · neue Wege
Neugier · Lernfreude · Fortschritt
Übergang · Mut · Hoffnung
Verletzlichkeit · Heilung
Begrenzung · Stagnation · Selbstzweifel
In welchen Stadtteilen halte ich mich aktuell am meisten auf?
Welche Stadtteile möchte ich häufiger besuchen?
Welche möchte ich umbauen oder verkleinern?
Trage handschriftlich Wege ein zwischen den Stadtteilen, in denen sich deine Gefühle bewegen. Welche Routen nimmst du häufig — welche möchtest du neu anlegen?
Tipp: Verbinde Stadtteile mit Pfeilen für deine häufigsten Wege — markiere mit ↑ Wege, die du ausbauen, mit ↓ Wege, die du verkleinern möchtest.
Welche Rollen spielst du automatisch — und welche möchtest du als Regisseur:in neu besetzen?
Auf der Bühne deines Lebens laufen Szenen, die du seit Jahren kennst. Immer wieder dieselben Rollen — der Starke, die Helferin, der Vermittler, die Perfekte. Manche Auftritte spielst du so routiniert, dass du kaum merkst, wie automatisch sie ablaufen. Heute betrittst du die Bühne nicht mehr nur als Schauspieler:in. Du übernimmst die Regie — wirfst einen Blick hinter die Kulissen, gibst deinen Mustern Namen und Farben und entscheidest, welche Rollen du behalten willst und welche heute Abend abtreten dürfen.
In fünf Akten erkundest du fünf Mustertypen: deine Regieanweisungen, deine Rolle im Ensemble, deinen Autopiloten, deinen heimlichen Souffleur und den unsichtbaren Produzenten. Pro Akt findest du eine Szene, sammelst innere Stimmen, Reaktionen oder Körpersignale, verdichtest sie zu einem Stichwort und gibst ihnen eine Farbe. Am Ende entsteht dein persönliches Muster auf Canva 5 — fünf Farben, ein Stück.
Pro Mustertyp: erinnere dich an eine typische Situation, die das Muster auslöst — Kritik, Druck, Konflikt, Erwartung.
Schreibe auf, was automatisch in dir passiert: innere Sätze, Reaktionen, Körpersignale, Beziehungsdynamiken oder Antriebe.
Fasse das Muster in 1–2 Stichworte (z. B. „Nicht genug“, „Anpassung“, „Flucht“, „Enge“, „Anerkennung“).
Wähle eine Farbe, die das Muster für dich ausdrückt — wie ein Scheinwerfer oder ein Kostüm, das die Rolle sofort erkennbar macht.
→ wird live ins Canva 5 übernommenLies dich pro Akt in die Szene ein, beantworte die Reflectionsfragen und verdichte am Ende zu deinem Stichwort & deiner Farbe. Sobald du ein Stichwort einträgst, leuchtet der entsprechende Akt in deinem Fortschritt auf — und im Canva 5 erscheint dein persönliches Muster.
Der Vorhang hebt sich. Auf der Bühne läuft eine Szene, die du nur zu gut kennst — fast wie ein Stück, das nach dem gleichen Drehbuch gespielt wird. Heute übernimmst du die Regie und findest heraus, welche inneren Sätze dir die Anweisungen geben.
Leitfrage:Welcher Satz erklingt in mir, wenn der Applaus ausbleibt oder Kritik aufkommt?
Die Bühne füllt sich. Du bist nicht allein im Scheinwerferlicht. Mal spielst du die Stütze, mal die Vermittlerin, mal die, die lieber aus der Szene verschwindet. Diese Rollen sind so vertraut, dass du sie automatisch einnimmst. Heute schaust du genauer hin.
Leitfrage:Welche Rolle nehme ich automatisch ein, auch wenn ich sie gar nicht bewusst wähle?
Kaum fällt der erste Satz, bist du schon mitten im Geschehen. Deine Stimme spricht, dein Körper handelt, als würdest du einem unsichtbaren Regiebuch folgen. Heute drückst du Stopp! — und spulst zurück, um zu erkennen, welche Bewegungen dich immer denselben Weg führen.
Leitfrage:Was tue ich wie auf Knopfdruck — und wie könnte ich die Szene anhalten, um etwas Neues auszuprobieren?
Noch bevor du eine Zeile sprichst, hat dein Körper längst die Bühne betreten. Er ist der heimliche Souffleur. Vielleicht spannt sich dein Nacken, dein Atem stockt, dein Bauch zieht sich zusammen. Dein Körper kennt seine Rolle — heute hörst du ihm zu wie einem Schauspieler, der seine Stimme bekommt.
Leitfrage:Welche Körperszene wiederholt sich bei mir als Erstes — und was will sie mir zuflüstern?
Hinter den Kulissen sitzt jemand, den du kaum je zu Gesicht bekommst — und doch bestimmt er, welche Szenen gespielt werden. Manchmal echte Leidenschaft, manchmal ein alter Vertrag, den du längst unbewusst unterschrieben hast. Heute holst du ihn ins Licht und prüfst seine wahren Absichten.
Leitfrage:Wenn niemand zuschauen würde — würde ich es trotzdem tun?
Deine fünf Mustertypen werden zu einer geometrischen Komposition aus deinen Farben — sichtbar gemacht als persönliches Muster, das du behalten oder umgestalten kannst.
Welche Muster prägen dein Stück — und welche Farben und Worte tragen sie?