Prozess360°Me-Perspektive
Schritt 0 · Vor der Vision

360°Me-Perspektive

Bevor du deine Vision formst, lernst du dich neu kennen. In fünf Übungen erfasst du dein inneres Panorama: Werte, Bedürfnisse, Muster, Lebensnetz und innere Ressourcen verbinden sich zu einer ganzheitlichen Sicht. Du gewinnst ein klareres Bild davon, wer du bist — und von dort aus kannst du bewusst gestalten, wie du leben willst. Jede Übung mündet in einem persönlichen Canva: der Essenz, mit der du weiterarbeitest.

Übung01

Update deiner Werte

Welche Werte tragen dich heute — und welche möchtest du stärker leben?

ca. 60–90 Min6 Schritte1 Canva

Werte sind die innere Kompassnadel. Sie zeigen, wofür du stehst — und woran du erkennst, ob du ein Leben führst, das sich nach dir anfühlt. In dieser Übung wählst du aus den sechs BRIDGE-Bereichen deine Werte, hierarchisierst sie und destillierst deine Top 5. Am Ende übersetzt du den wichtigsten Wert in ein konkretes Ziel.

1

Auswahl pro BRIDGE-Bereich

Gehe durch die sechs Bereiche unten. Wähle in jedem Bereich bis zu fünf Werte, die dir aktuell wichtig sind. Insgesamt höchstens 30. Lass dich von den Reflectionsfragen leiten.

Max. 5 Werte je Bereich
2

Erste Wertehierarchie pro Bereich

Vergleiche deine ausgewählten Werte je Bereich paarweise. Am Ende hast du pro Bereich eine klare Reihenfolge.

  • Schreibe deine fünf gewählten Werte je Entwicklungsfeld in einen Kreis (siehe unten).
  • Vergleiche zuerst Wert 1 mit Wert 2: Welcher ist dir wichtiger? Setze beim wichtigeren einen Strich.
  • Ziehe anschliessend Linien von Wert 1 zu 3, 4 und 5 und beantworte jeweils dieselbe Frage.
  • Wiederhole den Vergleich für Wert 2 mit 3, 4 und 5, bis alle Werte miteinander verbunden sind.
  • Zähle die Striche: Je mehr Striche, desto höher die Bedeutung.
  • Notiere deine Hierarchie von 1 bis 5.

1. Schritt · erster Vergleich

Erster Vergleich: Linie zwischen Wert 1 und Wert 2 mit einem Strich beim wichtigeren WertWert1Wert2Wert3Wert4Wert5|

Endergebnis · Hierarchie

Pentagon-Vergleichsdiagramm: Fünf Werte mit allen Verbindungslinien und Strichen pro WertWert1Wert2Wert3Wert4Wert5Nr. 5||Nr. 3|Nr. 4Nr. 1|||||

Links: Erster Vergleich Wert 1 ↔ Wert 2 — beim wichtigeren Wert einen Strich. Rechts: Alle Werte verbunden, Striche gezählt — die Anzahl Striche ergibt deine Hierarchie (Nr. 1 = wichtigster Wert).

3

Gesamtschau

Nimm die Top 2 aus allen sechs Bereichen — also 12 Werte. Lege sie nebeneinander. Welche fünf sprechen dich am stärksten an, wenn du an dein nächstes Lebenskapitel denkst?

4

Endgültige Top 5 priorisieren

Bringe deine fünf Werte in eine Reihenfolge von 1 bis 5. Trage sie ins Canva ein — in die fünf Kreise oben und in die Hierarchie-Tabelle.

→ Übertragung ins Canva 1
5

Vertiefung deiner Top 2 Werte

Beantworte für jeden deiner zwei Werte drei Fragen: Warum ist er mir wichtig? Was tue ich bereits, das ihn widerspiegelt? Was sollte ich verstärkt tun oder lassen, um ihn besser zu leben?

→ Übertragung ins Canva 1

Werte je BRIDGE-Bereich

Lass dich von den Reflectionsfragen leiten und markiere bis zu fünf Werte je Bereich, die dir aktuell wichtig sind.

BBeingSein & innere Klarheit0 / 5 gewählt
  • Was bedeutet für mich „bei mir sein"?
  • Welche innere Haltung trage ich in den Alltag?
  • Was gibt mir innere Sicherheit?
  • Welche Werte sind das Fundament meines Selbst?
+ eigener Wert
RRelating & CollaborationBeziehungen & Verbundenheit0 / 5 gewählt
  • Was zeichnet meine wichtigsten Beziehungen aus?
  • Wie möchte ich anderen begegnen?
  • Was schenke ich anderen?
  • Wofür bin ich dankbar in meinen Beziehungen?
+ eigener Wert
IIntentionAusrichtung & Sinn0 / 5 gewählt
  • Wofür stehe ich morgens auf?
  • Was treibt mich an?
  • Welchen Beitrag möchte ich leisten?
  • Wofür möchte ich gewesen sein?
+ eigener Wert
DDoingTun & Wirksamkeit0 / 5 gewählt
  • Was tue ich gerne und gut?
  • Wie zeigt sich mein Engagement?
  • Welche Wirkung möchte ich erzielen?
  • Wie gestalte ich Verantwortung?
+ eigener Wert
GGrowthWachstum & Entwicklung0 / 5 gewählt
  • Wo wachse ich gerade?
  • Was zieht mich an Neuem an?
  • Welche Erfahrungen verändern mich?
  • Wie gehe ich mit Widerständen um?
+ eigener Wert
EEmbodimentKörper & Lebenskraft0 / 5 gewählt
  • Wie geht es meinem Körper?
  • Was tut mir gut?
  • Wie pflege ich meine Lebenskraft?
  • Wie zeige ich mich körperlich in der Welt?
+ eigener Wert

Canva · Hierarchie

BRIDGE — Werte-Hierarchie

Die Anzahl der Striche verrät dir am Ende, wie wichtig sie dir im Vergleich zueinander sind. Danach die Wertehierarchie im farbigen Punkt 1–5 aufschreiben.

BBeingSein & innere Klarheit
RRelatingBeziehungen & Verbundenheit
IIntentionAusrichtung & Sinn
DDoingTun & Wirksamkeit
GGrowthWachstum & Entwicklung
EEmbodimentKörper & Lebenskraft
Canva 1 · Essenz der Übung

Meine Werte

Halte hier die Essenz fest — deine Top 5, deine Reflection, dein erstes wertebasiertes Ziel. Dieses Canva ist die Brücke zur Vision.

Canva 1 · 360°Me-Perspektive

Meine Werte

Was mich trägt — und was ich stärker leben möchte.

Meine 5 Werte

#WertLebe ich schon gutMöchte ich mehr leben
1_____________________________
2_____________________________
3_____________________________
4_____________________________
5_____________________________
Wert 1

Warum ist er mir wichtig und was beinhaltet er für mich?

Was tue ich bereits, das diesen Wert widerspiegelt?

Womit sollte ich aufhören oder was verstärkt tun, um meinen Wert besser zu leben?

Wert 2

Warum ist er mir wichtig und was beinhaltet er für mich?

Was tue ich bereits, das diesen Wert widerspiegelt?

Womit sollte ich aufhören oder was verstärkt tun, um meinen Wert besser zu leben?

Übung02

Zeit zum Nachschenken

Welche Bedürfnisse füllen dich heute — und welche möchtest du bewusst nachschenken?

ca. 45–60 Min2 Schritte1 Canva

Deine Bedürfnisse sind wie Gläser in der Bar deines Lebens. Einige sind reich gefüllt und schenken dir Kraft, andere stehen halbleer oder verstauben längst leergetrunken. Diese Übung lädt dich ein, die Bar neu zu bestücken und dich zu fragen: Welche Gläser willst du bewusst füllen, damit dein Leben nährend, lebendig und im Gleichgewicht bleibt?

1

Gläser füllen

Fülle für jedes der sechs BRIDGE-Felder die fünf Gläser mit zwei Farben. Beantworte als Hilfestellung die Reflectionsfragen und achte auf deine spontanen Gedanken oder Gefühle.

  • Unterer Teil — Wirklichkeit (Gelb): So stark ist das Bedürfnis heute erfüllt.
  • Oberer Teil — Wunsch (Orange): So stark sollte es idealerweise erfüllt sein.
Sechs Bereiche · je fünf Gläser
2

Transferaufgabe — Übertrag auf Canva 2

Wähle die drei wichtigsten Bedürfnisse, bei denen die Lücke zwischen Realität und Wunsch am grössten ist, und übertrage sie auf das Canva.

  • Zeichne die drei Gläser nochmals auf Canva 2 und notiere darunter, zu welchem Entwicklungsfeld sie gehören (z. B. Being, Embodiment).
  • Umkreise jedes Glas mit der entsprechenden BRIDGE-Farbe.
  • Überlege, was dir konkret helfen würde, dieses Bedürfnis besser zu erfüllen — eine neue Routine, ein Gespräch, eine kleine Entscheidung.
  • Formuliere einen ersten kleinen Schritt, den du innerhalb der nächsten Woche ausprobieren möchtest.
→ Übertragung ins Canva 2

Bedürfnisse je BRIDGE-Bereich

Lass dich von den Reflectionsfragen leiten und fülle für jeden Bereich die fünf Gläser. Die Gläser repräsentieren die fünf Schlüsselbedürfnisse jedes Feldes.

Übung 2 · Bedürfnisse je BRIDGE-Bereich

Zeit zum Nachschenken

Fülle für jedes Glas zwei Farben: Gelb (Wirklichkeit) und Orange (Wunsch).

Beispiel
So füllst du dein Glas
Wirklichkeit (Gelb) — wie stark ist es heute erfüllt?Wunsch (Orange) — wie stark sollte es idealerweise sein?
BBeing — Sinn & Werte
  • Wo erlebe ich Sinn und Stimmigkeit in meinem Leben?
  • Inwiefern lebe ich meine Werte wirklich?
1Sinn erleben
2Innere Klarheit
3Werte leben
4Authentizität
5Innere Ruhe
RRelating — Beziehungen
  • Wann fühle ich mich mit anderen verbunden und getragen?
  • Wo erhalte ich Anerkennung und schenke sie selbst?
1Vertrauen
2Nähe
3Zugehörigkeit
4Anerkennung
5Unterstützung
IIntention — Ausrichtung & Freiheit
  • Wo kann ich frei entscheiden und meinen eigenen Weg gehen?
  • Welche Abenteuer oder neuen Richtungen rufen mich?
1Selbst­bestimmung
2Flexibilität
3Abenteuer
4Orientierung
5Entscheidungs­freiheit
DDoing — Wirksamkeit
  • Wann spüre ich, dass mein Tun etwas bewirkt?
  • Welche Ziele oder Verantwortungen treiben mich an?
1Erfolg erleben
2Verantwortung übernehmen
3Beitrag leisten
4Ziele erreichen
5Leistungs­anerkennung
GGrowth — Wachstum & Lernen
  • Wo wachse ich über mich hinaus oder lerne Neues?
  • Wann erlebe ich Mut, Kreativität oder Weiterentwicklung?
1Neues lernen
2Mut
3Kreativität
4Persönliche Entwicklung
5Reflection
EEmbodiment — Gesundheit & Alltag
  • Was gibt meinem Körper Kraft und Energie?
  • Wo erlebe ich Ruhe, Genuss und Balance?
1Energie
2Erholung
3Bewegung
4Genuss
5Balance
Canva 2 · Essenz der Übung

Meine Bedürfnisse

Übertrage hier deine drei wichtigsten Bedürfnisse, ihre Entwicklungsfelder und deinen ersten Schritt für die nächste Woche.

Canva 2 · 360°Me-Perspektive

Meine Bedürfnisse

Was mich nährt — und wo ich neu nachschenken möchte.

BedürfnisEntwicklungsfeld
BedürfnisEntwicklungsfeld
BedürfnisEntwicklungsfeld

Meine nächsten Schritte zur Bedürfniserfüllung

Glas 1

Glas 2

Glas 3

Übung03

Im Netz deines Lebens

Wo trägt dich dein Lebensnetz — und wo dürfen neue Verbindungen knüpfen?

ca. 45–60 Min4 Schritte1 Canva

Stell dir vor, dein Leben ist ein Netz, das dich trägt wie ein unsichtbares Gewebe. Einige Fäden sind kräftig und straff gespannt, sie geben dir Halt und Stabilität. Andere sind brüchig oder fehlen ganz — dort wird das Netz durchlässig. Diese Übung macht dein Lebensnetz sichtbar: Wo bist du sicher eingebettet, wo drohen Lücken, und wo lohnt es sich, neue Verbindungen zu knüpfen?

1

Bewertung — 12 Felder

Trage in jedes der zwölf Felder eine Zahl von 1 bis 10 ein, je nach deiner aktuellen Zufriedenheit. Die Felder sind nach den sechs BRIDGE-Bereichen farblich gruppiert.

Klick auf das Glas oder gib eine Zahl ein
2

Visualisierung

Dein Netz baut sich live auf: Jeder Punkt markiert deine Bewertung im jeweiligen Feld. Die verbundenen Punkte zeigen dein persönliches Netz als Momentaufnahme.

→ wird automatisch ins Canva 3 übernommen
3

Canva 3 ausfüllen — Reflection

Drucke dein Canva 3 aus und nimm dir Zeit, deinem Netz zuzuhören. Beantworte handschriftlich die vier Fragen — sie helfen dir, die Form deines Netzes in Worte zu übersetzen:

  • Lebensphase — Was zeigt mir mein Lebensnetz über meine aktuelle Lebensphase?
  • Muster — Wo erkenne ich ein Muster, das sich durch mehrere Lebensbereiche zieht?
  • Spannungen — Welche Spannungen oder Gegensätze werden sichtbar?
  • Geschichte — Welche Geschichte erzählt mein Lebensnetz über mich?
→ Canva 3 unten drucken und ausfüllen

Dein Lebensnetz live

Vergib für jedes Feld eine Zahl von 1 (sehr unzufrieden) bis 10 (rundum zufrieden). Das Netz auf der linken Seite passt sich automatisch an.

Lebensnetz · 12 Felder

Dein persönliches Netz

1Selbstbild & Identität2Werte & Haltung3Familie & Beziehungen4Soziale Netzwerke5Sinn & Orientierung6Entscheidungsfähigkeit7Beruf & Beitrag8Wirkung & Erfolg9Lernen & Entwicklung10Herausforderungen11Körper & Energie12Alltag & Rhythmus
Klicke direkt auf einen Strahl im Netz, um den Wert zu setzen — oder nutze die Zahlenfelder rechts.
BBeing — Sein
1Selbstbild & IdentitätWie klar und stimmig nehme ich mich selbst wahr?
2Werte & HaltungInwieweit lebe ich nach meinen inneren Überzeugungen?
RRelating & Collaboration — Beziehungen
3Familie & enge BeziehungenWie erfüllend und unterstützend sind meine engsten Bindungen?
4Soziale Netzwerke & ZusammenarbeitWie stark sind Vertrauen, Zugehörigkeit und Kooperation in meinem weiteren Umfeld?
IIntention — Ausrichtung
5Sinn & OrientierungWie klar ist meine persönliche Ausrichtung und mein Warum?
6EntscheidungsfähigkeitWie bewusst und selbstbestimmt treffe ich Entscheidungen?
DDoing — Wirken
7Beruf & BeitragWie sinnvoll und erfüllend erlebe ich meine Arbeit oder mein Wirken?
8Wirkung & ErfolgIn welchem Mass fühle ich mich wirksam und anerkannt?
GGrowth — Wachstum
9Lernen & EntwicklungWie stark fördere ich aktiv meine Kompetenzen und Perspektiven?
10Umgang mit HerausforderungenWie konstruktiv gehe ich mit Schwierigkeiten und Veränderungen um?
EEmbodiment — Gesundheit & Alltag
11Körper & EnergieWie gesund, kraftvoll und wohl fühle ich mich in meinem Körper?
12Alltag & LebensrhythmusWie sehr geben mir meine Routinen Stabilität, Leichtigkeit und Balance?
Canva 3 · Essenz der Übung

Mein Lebensnetz

Dein persönliches Netz als Momentaufnahme — bereit für die Reflection und die nächsten 14 Tage.

Canva 3 · 360°Me-Perspektive

Mein Lebensnetz

Wo trägt mich das Netz — und wo möchte ich neue Verbindungen knüpfen?

1Selbstbild & Identität2Werte & Haltung3Familie & Beziehungen4Soziale Netzwerke5Sinn & Orientierung6Entscheidungsfähigkeit7Beruf & Beitrag8Wirkung & Erfolg9Lernen & Entwicklung10Herausforderungen11Körper & Energie12Alltag & Rhythmus

Mein Lebensnetz erzählt mir …

1 · Lebensphase

Was zeigt mir mein Lebensnetz über meine aktuelle Lebensphase?

2 · Muster

Wo erkenne ich ein Muster, das sich durch mehrere Lebensbereiche zieht?

3 · Spannungen

Welche Spannungen oder Gegensätze werden sichtbar?

4 · Geschichte

Welche Geschichte erzählt mein Lebensnetz über mich?

Übung04

Stadtentwicklung deiner Emotionen

Planungszone deiner Gefühle — eine neue Karte für die zweite Lebenshälfte.

ca. 45–60 Min4 Schritte1 Canva

In der Lebensmitte sind viele Strassen bereits gebaut. Doch die spannendsten Wege liegen oft dort, wo du sie noch nicht beschritten hast. Diese Übung lädt dich ein, deine innere Stadtkarte neu zu zeichnen — und mutige Verbindungen zwischen den Gefühlen zu schaffen, die dir wichtig sind.

1

Auswahl pro Entwicklungsfeld

Gehe die sechs BRIDGE-Felder durch. Markiere pro Feld die drei Gefühle mit der stärksten Resonanz.

max. 3 Chips pro Feld
2

Veränderungswunsch festlegen

Setze pro Gefühl ein Symbol: = gleich­bleibend · häufiger erleben · reduzieren.

spürst du eine Bewegung?
3

Stadtkarte zuordnen

Weise jedem Gefühl einen Stadtteil zu. Der Stadtteil wird zum sinnbildlichen Ort, an dem dieses Gefühl in deinem Leben wohnt.

→ wird automatisch ins Canva 4 übernommen
4

Canva 4 ausfüllen — Reflection

Drucke dein Canva 4 aus, ziehe handschriftlich Wege zwischen den Orten und beantworte die drei Fragen zur Stadtplanung:

  • Aufenthalt — In welchen Stadtteilen halte ich mich aktuell am meisten auf?
  • Sehnsucht — Welche möchte ich häufiger besuchen?
  • Umbau — Welche möchte ich umbauen oder verkleinern?
→ Canva 4 unten drucken und ausfüllen

Schritt 1+2 · Gefühle wählen und markieren

Lies die Reflectionsfragen, wähle pro Feld bis zu drei Gefühle und setze für jedes einen Veränderungswunsch (= / ↑ / ↓) sowie einen Stadtteil.

BBeingSein, Identität & Selbstbild0 / 3 gewählt
  • Welche Gefühle stärken mein Selbstbild und meine innere Stabilität?
  • Wann erlebe ich Stimmigkeit, Dankbarkeit, Sinn oder inneren Frieden?
Wähle bis zu drei Gefühle, die dich am stärksten ansprechen.
RRelating & CollaborationBeziehungen & Zusammenarbeit0 / 3 gewählt
  • Welche Gefühle prägen meine Beziehungen?
  • Wo spüre ich echte Verbindung — wo vielleicht Misstrauen oder Enttäuschung?
Wähle bis zu drei Gefühle, die dich am stärksten ansprechen.
IIntentionAusrichtung & Entscheidungen0 / 3 gewählt
  • Wie fühle ich mich bei Entscheidungen — klar, überzeugt oder unsicher?
  • Welche Gefühle zeigen mir, ob ich in meinem Rhythmus lebe?
Wähle bis zu drei Gefühle, die dich am stärksten ansprechen.
DDoingWirken & Beitrag0 / 3 gewählt
  • Welche Gefühle begleiten mich in meiner Arbeit oder bei Aufgaben?
  • Wann fühle ich Begeisterung, Stolz, Frust oder Druck?
Wähle bis zu drei Gefühle, die dich am stärksten ansprechen.
GGrowthLernen & Entwicklung0 / 3 gewählt
  • Welche Gefühle entstehen, wenn ich wachse, lerne, mich verändere?
  • Spüre ich Neugier, Mut, Zweifel, Ehrgeiz oder Unsicherheit?
Wähle bis zu drei Gefühle, die dich am stärksten ansprechen.
EEmbodimentGesundheit & Alltag0 / 3 gewählt
  • Wie beeinflussen meine Gefühle meinen Körper und mein Wohlbefinden?
  • Wann fühle ich Leichtigkeit, Ruhe, Erschöpfung oder innere Anspannung?
Wähle bis zu drei Gefühle, die dich am stärksten ansprechen.

Schritt 3 · Deine Stadtkarte (Vorschau)

Sobald du Gefühle einem Stadtteil zuordnest, erscheinen sie hier — und gleichzeitig auf deinem druckbaren Canva 4. Die farbige Linie zeigt das BRIDGE-Feld, aus dem das Gefühl stammt.

Leuchtturm

Klarheit, Selbstvertrauen und innere Orientierung — der Ort, der dir den Weg zeigt.

    Stadtzentrum / Marktplatz

    Herzstück der Begegnung — Vertrauen, Verbundenheit, Zugehörigkeit, lebendige Gemeinschaft.

      Park & Garten

      Raum der Ruhe und Balance — Gelassenheit, Dankbarkeit, Wohlbefinden, Genuss.

        Theater · Kino · Museum

        Bühne der Seele — Kreativität, Inspiration, Authentizität, Stolz auf das Geschaffene.

          Arbeitsplatz & Werkstatt

          Ort der Wirksamkeit — Erfolgserlebnisse, Tatendrang, aber auch Druck und Verantwortung.

            Eigenes Zuhause

            Geborgenheit und Intimität — Zufriedenheit, Wärme, Loyalität, Ruhe.

              Bahnhof

              Ort des Aufbruchs — Motivation, Sinnhaftigkeit, Neugier, Abschied und neue Wege.

                Universität & Schule

                Quartier der Zukunft — Neugier, Lernfreude, Inspiration, Stolz auf Fortschritt.

                  Tunnel

                  Übergangsort zwischen Alt und Neu — Unsicherheit, Mut und die Hoffnung auf Veränderung.

                    Spital

                    Ort der Verletzlichkeit — wo Zweifel und Scham wohnen, aber auch Heilung wachsen kann.

                      Gefängnis

                      Symbol der Begrenzung — Scham, Einsamkeit, Stagnation, Selbstzweifel.

                        Canva 4 · Essenz der Übung

                        Innenstadt der Gefühle

                        Deine Stadtkarte zum Ausdrucken: ziehe handschriftlich Wege zwischen den Orten und beantworte die drei Fragen zur persönlichen Stadtplanung.

                        Canva 4 · 360°Me-Perspektive

                        Innenstadt der Gefühle

                        Welche Wege verbinden meine Gefühle? Wo halte ich mich auf — und wo will ich öfter hin?

                        Leuchtturm

                        Klarheit · Selbstvertrauen · Orientierung

                          Stadtzentrum

                          Vertrauen · Verbundenheit · Zugehörigkeit

                            Park & Garten

                            Gelassenheit · Dankbarkeit · Wohlbefinden

                              Theater · Museum

                              Kreativität · Inspiration · Authentizität

                                Arbeitsplatz

                                Wirksamkeit · Tatendrang · Druck

                                  Zuhause

                                  Geborgenheit · Wärme · Loyalität

                                    Bahnhof

                                    Aufbruch · Motivation · neue Wege

                                      Universität · Schule

                                      Neugier · Lernfreude · Fortschritt

                                        Tunnel

                                        Übergang · Mut · Hoffnung

                                          Spital

                                          Verletzlichkeit · Heilung

                                            Gefängnis

                                            Begrenzung · Stagnation · Selbstzweifel

                                              Persönliche Stadtplanung

                                              1 · Aufenthalt

                                              In welchen Stadtteilen halte ich mich aktuell am meisten auf?

                                              2 · Sehnsucht

                                              Welche Stadtteile möchte ich häufiger besuchen?

                                              3 · Umbau

                                              Welche möchte ich umbauen oder verkleinern?

                                              Canva 4 · Seite 2 — Wege deiner Gefühle

                                              Innenstadt der Gefühle — Stadtkarte

                                              Trage handschriftlich Wege ein zwischen den Stadtteilen, in denen sich deine Gefühle bewegen. Welche Routen nimmst du häufig — welche möchtest du neu anlegen?

                                              Tipp: Verbinde Stadtteile mit Pfeilen für deine häufigsten Wege — markiere mit ↑ Wege, die du ausbauen, mit ↓ Wege, die du verkleinern möchtest.

                                              Übung05

                                              Im Theater deiner Muster

                                              Welche Rollen spielst du automatisch — und welche möchtest du als Regisseur:in neu besetzen?

                                              ca. 60–90 Min5 Mustertypen1 Canva
                                              Vorhang auf · die Bühne deines Lebens

                                              „Stell dir vor: Du sitzt im roten Samtstuhl, die Lichter gehen aus, der Vorhang hebt sich.“

                                              Auf der Bühne deines Lebens laufen Szenen, die du seit Jahren kennst. Immer wieder dieselben Rollen — der Starke, die Helferin, der Vermittler, die Perfekte. Manche Auftritte spielst du so routiniert, dass du kaum merkst, wie automatisch sie ablaufen. Heute betrittst du die Bühne nicht mehr nur als Schauspieler:in. Du übernimmst die Regie — wirfst einen Blick hinter die Kulissen, gibst deinen Mustern Namen und Farben und entscheidest, welche Rollen du behalten willst und welche heute Abend abtreten dürfen.

                                              In fünf Akten erkundest du fünf Mustertypen: deine Regieanweisungen, deine Rolle im Ensemble, deinen Autopiloten, deinen heimlichen Souffleur und den unsichtbaren Produzenten. Pro Akt findest du eine Szene, sammelst innere Stimmen, Reaktionen oder Körpersignale, verdichtest sie zu einem Stichwort und gibst ihnen eine Farbe. Am Ende entsteht dein persönliches Muster auf Canva 5 — fünf Farben, ein Stück.

                                              1

                                              Szene wählen

                                              Pro Mustertyp: erinnere dich an eine typische Situation, die das Muster auslöst — Kritik, Druck, Konflikt, Erwartung.

                                              2

                                              Beobachten & sammeln

                                              Schreibe auf, was automatisch in dir passiert: innere Sätze, Reaktionen, Körpersignale, Beziehungs­dynamiken oder Antriebe.

                                              3

                                              Verdichten

                                              Fasse das Muster in 1–2 Stichworte (z. B. „Nicht genug“, „Anpassung“, „Flucht“, „Enge“, „Anerkennung“).

                                              4

                                              Farbe geben

                                              Wähle eine Farbe, die das Muster für dich ausdrückt — wie ein Scheinwerfer oder ein Kostüm, das die Rolle sofort erkennbar macht.

                                              → wird live ins Canva 5 übernommen

                                              Fünf Akte — fünf Mustertypen

                                              Lies dich pro Akt in die Szene ein, beantworte die Reflectionsfragen und verdichte am Ende zu deinem Stichwort & deiner Farbe. Sobald du ein Stichwort einträgst, leuchtet der entsprechende Akt in deinem Fortschritt auf — und im Canva 5 erscheint dein persönliches Muster.

                                              Dein Stück: 0/5 Akte besetzt
                                              D
                                              Akt 1 · Regieanweisung

                                              Denk- und Glaubensmuster

                                              Welche inneren Sätze geben dir die Regie vor?

                                              Der Vorhang hebt sich. Auf der Bühne läuft eine Szene, die du nur zu gut kennst — fast wie ein Stück, das nach dem gleichen Drehbuch gespielt wird. Heute übernimmst du die Regie und findest heraus, welche inneren Sätze dir die Anweisungen geben.

                                              1. Szene wählen — typische Situation, die dich herausfordert (Kritik, Ablehnung, Streit).
                                              2. Innere Stimmen sammelnz. B. „Ich genüge nicht", „Ich muss stark sein", „Niemand versteht mich"
                                              3. Hauptsatz finden — der Satz, der alles zusammenhält.Woher kenne ich ihn? Wie wirkt er heute? Engt er mich ein?
                                              4. Verdichten in 1–2 Stichworte (z. B. „Nicht genug", „Perfektionismus").
                                              5. Farbe geben — welche Farbe drückt das Muster aus?

                                              Leitfrage:Welcher Satz erklingt in mir, wenn der Applaus ausbleibt oder Kritik aufkommt?

                                              B
                                              Akt 2 · Rolle im Ensemble

                                              Beziehungsmuster

                                              Welche Figur spielst du, wenn andere mit dir auf der Bühne stehen?

                                              Die Bühne füllt sich. Du bist nicht allein im Scheinwerferlicht. Mal spielst du die Stütze, mal die Vermittlerin, mal die, die lieber aus der Szene verschwindet. Diese Rollen sind so vertraut, dass du sie automatisch einnimmst. Heute schaust du genauer hin.

                                              1. Szene wählen — typische Situation mit anderen (Familie, Arbeit, Freundeskreis).
                                              2. Deine Rolle beschreibenHelferin? Vermittler? Rückzug? Kämpferin um Gehör?
                                              3. Erwartungen erkennenWelche Erwartungen erfüllst du? Welche alten Rollenbilder prägen dich?
                                              4. Verdichten in 1–2 Stichworte (z. B. „Anpassung", „Retterin", „Unsichtbar").
                                              5. Farbe geben — welche Farbe verkörpert deine Rolle wie ein Kostüm?

                                              Leitfrage:Welche Rolle nehme ich automatisch ein, auch wenn ich sie gar nicht bewusst wähle?

                                              H
                                              Akt 3 · Autopilot auf der Bühne

                                              Handlungsmuster

                                              Welche Bewegung läuft ab, sobald die Szene beginnt?

                                              Kaum fällt der erste Satz, bist du schon mitten im Geschehen. Deine Stimme spricht, dein Körper handelt, als würdest du einem unsichtbaren Regiebuch folgen. Heute drückst du Stopp! — und spulst zurück, um zu erkennen, welche Bewegungen dich immer denselben Weg führen.

                                              1. Szene wählen — Situation, in der du fast automatisch reagierst (Kritik, Druck, Konflikt).
                                              2. Reaktionen sammelnRechtfertigen? Offensive? Rückzug? Aktionismus?
                                              3. Hauptreaktion finden — die zentrale Bewegung.Was bringt sie in Gang? Welchen Zweck erfüllt sie? Hilft sie wirklich?
                                              4. Verdichten in 1–2 Stichworte (z. B. „Flucht", „Aktionismus", „Rechtfertigung").
                                              5. Farbe geben — welches Kostüm, welche Farbe trägt diese Reaktion?

                                              Leitfrage:Was tue ich wie auf Knopfdruck — und wie könnte ich die Szene anhalten, um etwas Neues auszuprobieren?

                                              K
                                              Akt 4 · Heimlicher Souffleur

                                              Körpermuster

                                              Was sagt dein Körper, noch bevor du eine Zeile sprichst?

                                              Noch bevor du eine Zeile sprichst, hat dein Körper längst die Bühne betreten. Er ist der heimliche Souffleur. Vielleicht spannt sich dein Nacken, dein Atem stockt, dein Bauch zieht sich zusammen. Dein Körper kennt seine Rolle — heute hörst du ihm zu wie einem Schauspieler, der seine Stimme bekommt.

                                              1. Szene wählen — Moment, in dem du sofort körperlich reagierst.
                                              2. Körpersignale sammelnNacken steif? Atem flach? Hände kalt? Beine wollen fliehen?
                                              3. Hauptsignal finden — die eine Spannung.Wo beginnt der Körper? Welche Emotion tritt auf? Schützt, warnt oder treibt er an?
                                              4. Neue Regieanweisung — probiere bewusst eine Gegenbewegung (aufstehen, ausatmen, Hände öffnen).
                                              5. Verdichten in 1–2 Stichworte (z. B. „Enge", „Panzer", „Alarm").
                                              6. Farbe geben — welche Farbe bringt dein Körpergefühl zum Ausdruck?

                                              Leitfrage:Welche Körperszene wiederholt sich bei mir als Erstes — und was will sie mir zuflüstern?

                                              M
                                              Akt 5 · Unsichtbarer Produzent

                                              Motivationsmuster

                                              Wer hinter den Kulissen entscheidet, was gespielt wird.

                                              Hinter den Kulissen sitzt jemand, den du kaum je zu Gesicht bekommst — und doch bestimmt er, welche Szenen gespielt werden. Manchmal echte Leidenschaft, manchmal ein alter Vertrag, den du längst unbewusst unterschrieben hast. Heute holst du ihn ins Licht und prüfst seine wahren Absichten.

                                              1. Szene wählen — Verhalten, das dich antreibt (Überstunden, Perfektion, Harmoniesuche).
                                              2. Absicht erkennenRuhe? Anerkennung? Kontrolle? Sicherheit?
                                              3. Echtes Wollen oder altes Müssen?Würde ich das auch tun, wenn niemand es erwartet? Frei oder zwingend? Wessen Stimme höre ich?
                                              4. Ursprung finden — Freude, Neugier, Zugehörigkeit, Stolz?
                                              5. Verdichten in 1–2 Stichworte (z. B. „Anerkennung", „Loyalität", „Sicherheit").
                                              6. Farbe geben — welche Farbe macht den Antrieb sichtbar?

                                              Leitfrage:Wenn niemand zuschauen würde — würde ich es trotzdem tun?

                                              Canva 5 · Essenz der Übung

                                              Eigene Muster

                                              Deine fünf Mustertypen werden zu einer geometrischen Komposition aus deinen Farben — sichtbar gemacht als persönliches Muster, das du behalten oder umgestalten kannst.

                                              Canva 5 · 360°Me-Perspektive

                                              Eigene Muster

                                              Welche Muster prägen dein Stück — und welche Farben und Worte tragen sie?

                                              D
                                              Denkmuster
                                              B
                                              Beziehungsmuster
                                              H
                                              Handlungsmuster
                                              K
                                              Körpermuster
                                              M
                                              Motivationsmuster